Samstag, 24. März 2007
Da steht ein Pferd in dem Puff - Teil 2
spoodnik, 10:21h
Ich warte auf die Handlungsunfähigkeit, die der Alkohol mit sich bringt, die Handlungsunfähigkeit, die ich so liebe, doch mehr als Gleichgewichtsstörungen bekomme ich einfach nicht hin. Abgehen geht leichter, klar, also geh ich mal ne Runde ab. Gerade im Wellenbad der Druckwellen höre ich plötzlich Hufe klappern. Frisch gesattelt steht Reality-Fury vor mir. Mein Alkoholpegel muss unermesslich hoch sein, denn Reality-Fury sieht heute verdammt noch mal einfach schlicht und ergreifend extrem gut aus. Ich bitte um einen Ritt, doch ernte ich nur einen komischen Blick. Ich korrigiere meine Aussage und bitte um einen Tanz, jetzt aha, sie versteht, doch glotzt sie weiter ungläubig dahin, weil sich in meinem Haar immer noch Überreste meiner Begegnung mit Porno-Heidi befinden. Nach einer kurzen Erklärung scheine ich wieder einige Sekunden zu überspringen und finde RF auf dem großen Lautsprecher wieder. Sie beugt ihre Knie und setzt zum stage-diving an, doch ist ihre Intention dabei eine andere. Mit weit geöffnetem Mund fliegt sie auf mich zu und versinkt in meiner Haarpracht. Lechzend.
Wieder einmal innerhalb kürzester Zeit, erfahre ich eine Kuriosität, nach der ich wieder säuberlich Toilette machen muss. Ich kämme mir Reality-Fury aus dem Haar und verweise den Lila-Launebär an die Theke, déjà vu, Jägi, Zitronenbier.
Die Luft brennt, dehnt sich durch die entstehende Hitze aus und erzeugt solch einen starken Durchzug, der die Pavillons vor der Tür auseinander reißt. Leute, die vor dem Eingang stehen, setzen ihre Schwimmbrillen auf und schütten sich Milch ins Gesicht, als hätten sie nichts Besseres zu tun. Daran ist sicher Heidi schuld.
Der Lila-Launebär und ich stoßen an, verbrennen negative Erlebnisse im Kräuterbad, löschen per Druck auf die Zitronendrüse. Ich versuche dem Wind auszuweichen und drehe mich wieder in Richtung Eingang, als Reality-Fury ihre gazellenartigen, langen Beine in den Orkan stellt, standhaft like Eiffelturm. Sie trägt ein Kleid, das hinsichtlich der Sturmverhältnisse nun stark erahnen lässt, welches Rennen hier gefahren wird, Formel 1. Der Stofffetzen schmiegt sich an ihre unerträglich wohlgeformten Rundungen, nur zwischen den Läufen der Gazelle bildet sich eine kleine Falte. Ich fange in meiner jetzt tatsächlichen Handlungsunfähigkeit an, wieder zu sabbern. Der liquide Speichel fliegt durch den Wind in Richtung Reality-Furys Schenkel, doch perlt er sauber davon ab, wie von diesen neuen Waschbecken mit Lotusblüteneffekt. Ich schabe mit den Hufen und möchte in ihr rotes Tuch stoßen. Meine Urinstinkte werden geweckt und ich muss kacken.
Als ich nach dem Ausüben einer längeren Sitzung wieder den Saal betrete, tobt zwar die Menge und ich rechne jeden Augenblick mit der Feuerwehr, aber die Hütte hat sich anscheinend zu meinem Gefallen geleert.
Ich bearbeite Reality-Fury mit den abgefahrenseten Hüftenschwüngen und glaube positives Feedback zu erlangen. Heiße Rhythmen verleiten sie, sich an der mit rotem Samtmuster verkleideten Wand lasziv an zu lehnen und in ein Hohlkreuz über zu gehen, dass stark an gewisse Videoszenen erinnert.
So schärft sie mich die ganze Zeit, doch beschließen der Lila-Launebär und ich, uns bei Dämmerung aus dem Staub zu machen. Auch Reality-Furys Angebot, einen weiteren Club zu besuchen, lehnen wir dankend ab. Ich kenne das, sobald der Morgen graut, beschleicht mich eine Gewisse Unruhe, irgendwie wie ein schlechtes Gewissen und es treibt mich heim. Es könnte sein, dass Leute, die eine solche After-Hour besuchen, nicht bei Zitronen-Kräutermischungen geblieben sind, denn die scheinen dann doch um acht runter zu ziehen.
Auf der Suche nach etwas essbarem sind wir erfolglos wie Kenny beim überleben und spielen Schnitzeljagd mit Kotze im Regen. Dieser, plus Tinnitus, schalten unser Gehör aus und lassen uns versuchen, ein Taxi in der Nähe zu spüren. Wir vertreiben zwei davon mit einer ordentlichen Pfütze Kotze auf der Haube. Nummer Drei hat Mitleid und kutschiert uns sicher ins warme Heim.
Ich hätte noch da bleiben sollen, ich weiß, doch treibt mich mein Zustand ins Bett und außerdem würde ich Reality-Furys Anblick sowieso nicht mehr ertragen, sobald ich wieder den Zustand erreicht habe, der alles so real wirken lässt. Nüchtern zu werden ist wie aus dem Kino zu kommen, gerade noch ein toller Actionfilm, jetzt Druck auf der Blase von der ganzen Cola. Realität erfahren durch Pissen.
Fuck Reality..
Wieder einmal innerhalb kürzester Zeit, erfahre ich eine Kuriosität, nach der ich wieder säuberlich Toilette machen muss. Ich kämme mir Reality-Fury aus dem Haar und verweise den Lila-Launebär an die Theke, déjà vu, Jägi, Zitronenbier.
Die Luft brennt, dehnt sich durch die entstehende Hitze aus und erzeugt solch einen starken Durchzug, der die Pavillons vor der Tür auseinander reißt. Leute, die vor dem Eingang stehen, setzen ihre Schwimmbrillen auf und schütten sich Milch ins Gesicht, als hätten sie nichts Besseres zu tun. Daran ist sicher Heidi schuld.
Der Lila-Launebär und ich stoßen an, verbrennen negative Erlebnisse im Kräuterbad, löschen per Druck auf die Zitronendrüse. Ich versuche dem Wind auszuweichen und drehe mich wieder in Richtung Eingang, als Reality-Fury ihre gazellenartigen, langen Beine in den Orkan stellt, standhaft like Eiffelturm. Sie trägt ein Kleid, das hinsichtlich der Sturmverhältnisse nun stark erahnen lässt, welches Rennen hier gefahren wird, Formel 1. Der Stofffetzen schmiegt sich an ihre unerträglich wohlgeformten Rundungen, nur zwischen den Läufen der Gazelle bildet sich eine kleine Falte. Ich fange in meiner jetzt tatsächlichen Handlungsunfähigkeit an, wieder zu sabbern. Der liquide Speichel fliegt durch den Wind in Richtung Reality-Furys Schenkel, doch perlt er sauber davon ab, wie von diesen neuen Waschbecken mit Lotusblüteneffekt. Ich schabe mit den Hufen und möchte in ihr rotes Tuch stoßen. Meine Urinstinkte werden geweckt und ich muss kacken.
Als ich nach dem Ausüben einer längeren Sitzung wieder den Saal betrete, tobt zwar die Menge und ich rechne jeden Augenblick mit der Feuerwehr, aber die Hütte hat sich anscheinend zu meinem Gefallen geleert.
Ich bearbeite Reality-Fury mit den abgefahrenseten Hüftenschwüngen und glaube positives Feedback zu erlangen. Heiße Rhythmen verleiten sie, sich an der mit rotem Samtmuster verkleideten Wand lasziv an zu lehnen und in ein Hohlkreuz über zu gehen, dass stark an gewisse Videoszenen erinnert.
So schärft sie mich die ganze Zeit, doch beschließen der Lila-Launebär und ich, uns bei Dämmerung aus dem Staub zu machen. Auch Reality-Furys Angebot, einen weiteren Club zu besuchen, lehnen wir dankend ab. Ich kenne das, sobald der Morgen graut, beschleicht mich eine Gewisse Unruhe, irgendwie wie ein schlechtes Gewissen und es treibt mich heim. Es könnte sein, dass Leute, die eine solche After-Hour besuchen, nicht bei Zitronen-Kräutermischungen geblieben sind, denn die scheinen dann doch um acht runter zu ziehen.
Auf der Suche nach etwas essbarem sind wir erfolglos wie Kenny beim überleben und spielen Schnitzeljagd mit Kotze im Regen. Dieser, plus Tinnitus, schalten unser Gehör aus und lassen uns versuchen, ein Taxi in der Nähe zu spüren. Wir vertreiben zwei davon mit einer ordentlichen Pfütze Kotze auf der Haube. Nummer Drei hat Mitleid und kutschiert uns sicher ins warme Heim.
Ich hätte noch da bleiben sollen, ich weiß, doch treibt mich mein Zustand ins Bett und außerdem würde ich Reality-Furys Anblick sowieso nicht mehr ertragen, sobald ich wieder den Zustand erreicht habe, der alles so real wirken lässt. Nüchtern zu werden ist wie aus dem Kino zu kommen, gerade noch ein toller Actionfilm, jetzt Druck auf der Blase von der ganzen Cola. Realität erfahren durch Pissen.
Fuck Reality..
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